23 Dezember, 2008

Neujahrsvorhaben

Ja, und? Besser zu früh als zu gar nicht.

Also, liebes Blog, für 2009 nehme ich mir ganz fest vor:

- Niemanden mit meiner MacBook gefüllten Messenger Bag erschlagen. Und unabsichtlich schon gar nicht.
- Ein strahlendes Vorbild im Straßenverkehr sein (Sprich: zumindest nicht bei rot über die Kreuzung rennen, wenn kleine Kinder zuschauen. Und ja, ich sage das jedes Jahr).
- mehr Theater, also, jetzt im Sinn von ein Stück pro Woche lesen und noch mehr schreiben und so.
- Nein, ich will KEIN iPhone
- Führerschein: auch mal den Praxistest machen (ich habe Zeit bis... Moment... Ende November, glaub ich).
- Buchhaltung machen. Regelmäßig. Wirklich!!! Herr, mein Gott, warum strafst Du mich so?
- Noch mehr flirten (little minx...)
- Nein, ich will wirklich kein iPhone
- Schmetterlinge zeichnen (Ihr wollt gar nicht wissen, warum).

In diesem Sinne...

15 Dezember, 2008

Keine Tränen, mit fünf Jahrzehnten Verspätung.

Ich weine normalerweise so gut wie gar nicht. Man könnte jetzt darüber diskutieren warum, aber das lassen wir schön brav sein. Weil es gestern eh schon mal wieder so weit war, dass ich beinahe. Weil ich SIE wiedergehört habe.
Kathleen Ferrier.

Die englische Altistin. Deren Seele durch ihre Stimme mitten in die meine geht. Eine Stimme, in deren dunkler, fragiler Tiefe man ertrinkt. Meine klassische Lieblingsstimme aller Zeiten.

Mir war ziemlich lang nicht nach Klassik, irgendwie. Vielleicht, weil das mit dem selber nicht singen noch zu weh tut. Aber auch das lassen wir jetzt.




Unsere erste Begegnung war nicht wirklich geplant. Ich war irgendwie im Arcadia-Shop unter den Opernarkaden, keinen Ahnung, was ich gesucht habe, vielleicht Skovhus-Devotionalien (ja, ja, jung und dumm). Dann war auf einmal diese Stimme über mir. Und ich bin nur dagestanden und hab zugehört. Minutenlang einfach nur gestanden. Nicht schlecht für ein siebzehnjähriges Mädel, Frau Ferrier. Aber ich wolle ja mich ja eh nicht wegbewegen. Wolle einfach nur zuhören, so gefangen war ich. Und zuhören. Und zuhören.

Die Geschichte hinter der Stimme habe ich erst später erfahren. Ferrier war Telefonistin, hat erst mit knapp 30 mit der Gesangskarriere begonnen, und war kaum zehn Jahre später schon nicht mehr. Brustkrebs.
Mit 41. F**k.

Natürlich ist das Timbre und die englische Gesangstechnik nicht jedermanns Sache. Auch die Tempi finde ich offen gestanden ziemlich oft viel zu, sagen wir mal getragen. Aber ich liebe ihre Stimme, vor allem bei den englischen Sachen (Britten, Händel, Volkslieder).

Im Oktober war ihr 55. Todestag. Nichts ist von ihr selbst geblieben, nur eine Gedenktafel im Londoner Golder´s Green-Krematorium. Aber ihre Stimme gibt es immer noch. Und das ist ein Trost.


11 Dezember, 2008

Wien, Wien, nur ich allein...

Neues Projekt: Mein Wien.

Bin (zu meinem Entzücken) zum zweiten Mal eingeladen worden, eine der Autorinnen der aktuellen Saison der wiener wortstatten zu sein.

Die wortstaetten veranstalten nämlich (in Kooperation mit dem Volkstheater) ein Projekt names Schreibwetterbericht. Sieben Autoren schreiben ein Episodenstück zum Thema Mein Wien, und in unregelmäßigen Abständen (das nächste Mal voraussichtlich im März) kann man sich vom Fortgang des Projekts überzeugen.

Klingt spannend. Und ist es auch. Sieben verschiedene Leute (5 Damen, zwei Herren). Sieben verschiedene Hintergründe, Schreibstile, Erfahrungen. Und ein roter Faden mit dem Namen mein Wien.

Tja, und was ist MEIN Wien? Meine Geschichte?
Nun, ich denke, es wird um eine Geisterbeschwörung im Gemeindebau gehen (nach eine angeblich wahren Geschichte), um eine Hausmeisterin, die auch Hexe ist, eine leicht verzweifelte Kärntner Studentin namens Nino und um den Geist von Johann Strauss´zweiter Frau Lilli.
Man wird sehen.

Übrigens: Die wortstaetten wurden nicht nur für den Nestroy nominiert, sondern freuen sich über die neuerliche Zuerkennung der Konzeptförderung für den Zeitraum 2009 bis 2013, weil sie national wie international wichtige Impulse gesetzt, sich mit der Theaterlandschaft Wiens hervorragend vernetzt und dadurch eine neue kreative Begegnungsplattform für AutorInnen und Theaterschaffende entwickelt (haben).

Fein, nicht?

Wohnst Du schon oder schraubst Du noch?

Gefunden auf orf.at

Die Ikea-Managerin Petra Hesser hat Männern ein schlechtes Zeugnis beim Aufbauen von Möbeln ausgestellt. "Männer gucken nie auf die Anleitung und haben die meisten Probleme beim Aufbauen, weil sie immer denken, dass sie das können. Das ist empirisch belegt", sagte die Deutschland-Chefin der schwedischen Möbelhauskette der Nachrichtenagentur dpa.

Frauen studieren Anleitung
Frauen studierten hingegen zunächst die Aufbauanleitungen der Hersteller und gingen systematischer vor. "Die Frau legt sich erst mal ordentlich sortiert die Schrauben hin. Männer schmeißen die alle auf einen Haufen, und dann fehlt hinterher was", so Hesser.

Frauen hätten einen Anteil von bis zu 70 Prozent an der Kundschaft des schwedischen Konzerns, sagte Hesser. "Wir wissen aber auch, dass große Entscheidungen zusammen getroffen werden. Dann muss der Mann mitkommen, um den Kauf zu bestätigen." Die Mitsprache der Männer sei jedoch nicht sehr groß. "Wenn die Frau dagegen ist, etwas zu kaufen, dann läuft gar nix", sagte die Managerin.

Wie schön, das auch mal schriftlich zu haben...

09 Dezember, 2008

Lesetipp: Gegen alles böse - Blog



Hübsche (wenn auch natürlich nicht unbedingt notwendige Mädchensachen mit Vektorgrafik-Mustern), Bohemien-Mode, süße Videos... ein klein wenig Herzerfreunis in nicht unbedingt schreiend lustigen Zeiten.


Sweet dogs: Neues absolutes Lieblingslied



Und das Video ist auch sowas von entzückend...