Drei Monate... und einige leicht böse Kommentare zu meiner Schreibabsenz. Nein, Ihr habt schon recht, man sollte sein armes Blog wirklich nicht vernachlässigen.
Zu meiner Entschuldigung: ich war aber sowas von beschäftigt. Und habe neue Erkentnisse mitgebracht. Ich habe nämlich herausgefunden,
- warum James Bond immer erster Klasse fährt: weil der %§$'+*-Pendolino, also der Luxuszug aus Casino Royale, in der zweiten keine Steckdosen hat. (Anlass: Spa-Reise nach Prag).
- dass es in Prag einen Hotelpool im 26. Stock gibt und man schwimmen kann, während der Himmel sich nächtlich färbt und tief unter einem langsam die Abendlichter der Stadt angehen...
- dass man Anfang Mai zwar nicht im Fuschelsee schwimmen kann, aber outdoor mit Blick auf das flaschengrüne Wasser (Anlass: Pressereise in ein charmant verwinkeltes Hotel mit Kräuterspa).
- dass rothaarige sommersprossige Tiroler auch schon mal Murat heißen können (Anlass: Verleihung des Health-Spa-Awards in Zell am See)
- dass ich unter den gestrengen Augen von ORF-Wetterfeen wie Isabella K. eine schöne Laudatio zum Thema LoHas (sowas wie BoBos, nur ein bissi grüner) improvisieren kann (Anlass: Rhealicious ist in der Jury beim obgenanten Wellness-Preis. Der Lohn: Naja. Viel Ehr und ein paar Cremetöpfchen. Und die Bekanntschaft mit einer wahnsinnig kompetenten Kosmetik-Ausbildnerin).
- wie es bösen alten Damen geht, die in Pensionistenheimen mit Blick auf einen jüdischen Friedhof wohnen (Anlass: Erste Leseproben für mein Kurzstück "Aus dem Fenster" (Arbeitstitel), zu sehen hoffentlich ab Anfang Oktober im Palais Kabelwerk)
- das Twittern herrlich zum Vernetzen ist (davon ein anderes Mal mehr, ich bin übrigens unter Rhealicious zu finden, so eine Überraschung aber auch).
- wie viel die teuerste Second Hand-Uhr aller Zeiten kostet: 2,6 Millionen Euro zahlte ein Sammer für eine Patek Phillipe aus den 40-ern! Ernsthaft! (Anlass: Artikel von mir, der dieser Tage im Report erscheint).
- dass LIGHTPAINTING, Text und Musik ziemlich gut harmonieren und ich auch bei Text-Impros nicht so übel bin (Probe für einen Charity-Gig für das Integrationshaus im Herbst)
- dass die Finalisten für den Volxmusik-Grand Prix im Telefoninterview eigentlich eh irgendwie ganz nett sind (ja, der Text in Krone LiVE ist von mir. Und? Ich bin, nun, ja, also jedenfalls brauche ich das Geld).
Hoffe, ich hab mit diesen essentiellen Erkenntnissen meine Absenz zumindest ein bissi entschuldigt...
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Vor 2 Jahren
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